28.10.2018, 04:04 Uhr

Tiflis (AFP) Knappes Rennen bei Präsidentschaftswahl in Georgien erwartet

Wahllokal in Tiflis. Quelle: AFP/Vano SHLAMOV (Foto: AFP/Vano SHLAMOV)Wahllokal in Tiflis. Quelle: AFP/Vano SHLAMOV (Foto: AFP/Vano SHLAMOV)

In Georgien wird heute ein neuer Präsident gewählt. Als Favoritin gilt die frühere französische Botschafterin Salome Surabischwili, die für die Regierungspartei Georgischer Traum antritt. Es deutete sich jedoch ein knappes Rennen gegen den von der Opposition unterstützten Hauptwidersacher Grigol Waschadse an. Beide dienten einst unter dem früheren Präsidenten Michail Saakaschwili als Außenminister. Surabischwili zählte später aber zu seinen schärfsten Kritikern.

In Georgien wird heute ein neuer Präsident gewählt. Als Favoritin gilt die frühere französische Botschafterin Salome Surabischwili, die für die Regierungspartei Georgischer Traum antritt. Es deutete sich jedoch ein knappes Rennen gegen den von der Opposition unterstützten Hauptwidersacher Grigol Waschadse an. Beide dienten einst unter dem früheren Präsidenten Michail Saakaschwili als Außenminister. Surabischwili zählte später aber zu seinen schärfsten Kritikern.

Rund 3,5 Millionen Wahlberechtigte sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Es ist das letzte Mal, dass das Präsidentenamt per Direktwahl neu besetzt wird. Nach dem Amtsantritt des Wahlsiegers tritt eine Verfassungsänderung in Kraft, die den Posten auf repräsentative Aufgaben beschränkt. Amtsinhaber Giorgi Margwelaschwili stellte sich deshalb nicht erneut zur Wahl.


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