09.10.2018, 03:54 Uhr

Brüssel (AFP) EU-Umweltminister beraten über CO2-Reduzierung bei Autos und Klimaziele

Auspuff. Quelle: AFP/Josh Edelson (Foto: AFP/Josh Edelson)Auspuff. Quelle: AFP/Josh Edelson (Foto: AFP/Josh Edelson)

Die EU-Umweltminister beraten heute in Luxemburg über die umstrittenen Ziele für eine Verringerung des CO2-Ausstoßes bei neuen Pkw und Lieferwagen bis 2030 (09.30 Uhr). Die EU-Kommission hat eine Verringerung um 30 Prozent vorgeschlagen, das Europaparlament verlangt aber 40 Prozent. Deutschland und mehrere osteuropäische Länder wollen bei 30 Prozent bleiben. Österreich als derzeitiger EU-Vorsitz schlägt als Kompromiss 35 Prozent vor.

Die EU-Umweltminister beraten heute in Luxemburg über die umstrittenen Ziele für eine Verringerung des CO2-Ausstoßes bei neuen Pkw und Lieferwagen bis 2030 (09.30 Uhr). Die EU-Kommission hat eine Verringerung um 30 Prozent vorgeschlagen, das Europaparlament verlangt aber 40 Prozent. Deutschland und mehrere osteuropäische Länder wollen bei 30 Prozent bleiben. Österreich als derzeitiger EU-Vorsitz schlägt als Kompromiss 35 Prozent vor.

Weniger umstritten ist die Position der Minister für die Weltklimakonferenz im Dezember. Hier sollen aber auch keine neuen EU-Ziele festgelegt werden. Die EU hat sich bei der Pariser Klimakonferenz 2015 verpflichtet, ihren Treibhausgasausstoß bis 2030 um 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu verringern. Der Weltklimarat hatte am Montag gewarnt, dass weltweit deutlich stärkere Anstrengungen nötig sind, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.


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