09.10.2018, 03:54 Uhr

Berlin (AFP) Verwaltungsgericht verhandelt über Diesel-Fahrverbote in Berlin

Autoverkehr in Berlin. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Michael Kappeler (Foto: dpa/AFP/Archiv/Michael Kappeler)Autoverkehr in Berlin. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Michael Kappeler (Foto: dpa/AFP/Archiv/Michael Kappeler)

In Berlin verhandelt das Verwaltungsgericht heute (10.00 Uhr) über die Verhängung von Fahrverboten für ältere Dieselfahrzeuge. Die als Kläger auftretende Deutsche Umwelthilfe (DUH) will erreichen, dass in der Bundeshauptstadt künftig der jährliche Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO2) pro Kubikmeter Luft eingehalten wird. Die seit Jahren anhaltende Überschreitung der Grenzwerte zeige, dass bisherige Maßnahmen des Senats zur Reduzierung der NO2-Belastung nicht ausreichten.

In Berlin verhandelt das Verwaltungsgericht heute (10.00 Uhr) über die Verhängung von Fahrverboten für ältere Dieselfahrzeuge. Die als Kläger auftretende Deutsche Umwelthilfe (DUH) will erreichen, dass in der Bundeshauptstadt künftig der jährliche Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO2) pro Kubikmeter Luft eingehalten wird. Die seit Jahren anhaltende Überschreitung der Grenzwerte zeige, dass bisherige Maßnahmen des Senats zur Reduzierung der NO2-Belastung nicht ausreichten.

Die DUH fordert deshalb Diesel-Fahrverbote in dem als Umweltzone ausgewiesenen Innenstadtbereich. Einem Bericht des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) zufolge bereitet sich die Senatsverwaltung darauf vor, dass für 20 Straßen Diesel-Fahrverbote verhängt werden, darunter vielbefahrene Verbindungsachsen. Die Verbote könnten hunderttausende Pkw-Fahrer betreffen.


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