05.10.2018, 13:03 Uhr

Berlin (AFP) Berichte: Auch Regierung senkt Wachstumsprognose deutlich

Containerschiffe in Hamburg. Quelle: dpa/AFP/Axel Heimken (Foto: dpa/AFP/Axel Heimken)Containerschiffe in Hamburg. Quelle: dpa/AFP/Axel Heimken (Foto: dpa/AFP/Axel Heimken)

Hauptgrund ist schwächer laufende Weltwirtschaft

Die Bundesregierung folgt in ihrer Konjunktureinschätzung den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten und senkt ihre Wachstumsprognose deutlich. "Spiegel" und "Handelsblatt" berichteten am Freitag, die Regierung korrigiere ihre Prognose von 2,3 Prozent auf 1,8 Prozent in diesem Jahr. Für das kommende Jahr prognostiziere sie ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 2,0 Prozent.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) stellt am Donnerstag die Herbstprognose der Regierung vor. Wachstumstreiber ist laut Bundeswirtschaftsministerium vor allem die Binnennachfrage, wie der "Spiegel" berichtete. Steuereinnahmen und Beschäftigung legten weiter zu. An Fahrt verliere das Wachstum, weil das Wachstum der Weltwirtschaft nachlasse. Laut "Handelsblatt" korrigiert die Regierung die Prognose zudem allein um 0,2 Prozentpunkte nach unten, weil eine statistische Revision für das Jahr 2017 nötig gewesen sei.

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute hatten Ende September ihre Prognose für dieses Jahr von 2,2 auf 1,7 Prozent und für kommendes Jahr von 2,0 auf 1,9 Prozent abgesenkt. Sie nannten als Gründe die wachsende internationale Unsicherheit und die schwierige Suche nach Arbeitskräften in Deutschland.


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