01.10.2018, 11:42 Uhr

Jakarta (AFP) UNO: 191.000 Menschen in indonesischen Erdbebengebieten brauchen Hilfe

Bergungsmannschaften suchen in Palu nach Verschütteten. Quelle: AFP/Ola Gondronk (Foto: AFP/Ola Gondronk)Bergungsmannschaften suchen in Palu nach Verschütteten. Quelle: AFP/Ola Gondronk (Foto: AFP/Ola Gondronk)

Zehntausende Kinder und Alte betroffen

In den Erdbeben- und Tsunamigebieten auf der indonesischen Insel Sulawesi benötigen nach Schätzungen der Vereinten Nationen 191.000 Menschen Nothilfe. Unter den Betroffenen seien 46.000 Kinder und 14.000 ältere Menschen, wie das UN-Büro für die Koordinierung der Nothilfe (Ocha) am Montag mitteilte. Viele der Betroffenen lebten demnach weit entfernt von den urbanen Zentren, auf die sich die Hilfe der Regierung meist konzentriere.

Bei der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe am Freitag waren amtlichen Angaben zufolge mehr als 840 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden fürchten, dass die Zahl der Toten weiter massiv steigen könnten, da einige Gebiete mit tausenden Bewohnern nach wie vor von der Außenwelt abgeschnitten sind. Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe bat die indonesische Regierung am Montag um internationale Hilfe.


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