22.09.2018, 09:55 Uhr

Berlin (AFP) Entwicklungsminister Müller will Kampf gegen Plastikmüll verstärken

Plastikmüll am Strand. Quelle: AFP/Archiv/JOSEPH EID (Foto: AFP/Archiv/JOSEPH EID)Plastikmüll am Strand. Quelle: AFP/Archiv/JOSEPH EID (Foto: AFP/Archiv/JOSEPH EID)

Verzicht auf Mikroplastik in Kosmetika gefordert

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) warnt wegen der Zunahme von Plastikmüll vor einer globalen Umweltkatastrophe. "Plastikmüll verschmutzt unsere Umwelt in einem unglaublichen Ausmaß", sagte Müller der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag. Er wies darauf hin, dass die Vereinten Nationen eine Verzehnfachung der Plastikabfälle in den Meeren bis 2050 erwarten.

"Die Antwort kann nur lauten: weniger Plastik", forderte der CSU-Politiker. Klassisches Plastik müsse durch wiederverwendbare Verpackungsstoffe ersetzt werden.

Müller ergänzte dies durch eine Kampfansage gegen den Einsatz von Plastik in Kosmetika: "Überflüssig ist das Mikroplastik, das in den letzten Jahren in Duschgel oder Haarshampoo beigemischt wurde.“ Dafür gebe es "längst Ersatz aus biologisch abbaubarer Zellulose". Trotzdem werde weiterhin "das Wasser mit Kleinstpartikeln verschmutzt, ohne dass wir es bemerken", kritisierte der Minister.


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