30.08.2018, 02:10 Uhr

Wien (AFP) Ungewissheit zu EU-Mission "Sophia" überschattet Wiener Ministertreffen

Flüchtlinge auf Rettungsschiff. Quelle: AFP/Archiv/GIOVANNI ISOLINO (Foto: AFP/Archiv/GIOVANNI ISOLINO)Flüchtlinge auf Rettungsschiff. Quelle: AFP/Archiv/GIOVANNI ISOLINO (Foto: AFP/Archiv/GIOVANNI ISOLINO)

Die ungewisse Zukunft der EU-Marine-Mission "Sophia" und der Streit mit Italien über die Flüchtlingsaufnahme überschatten am Donnerstag die Treffen der europäischen Verteidigungs- und Außenminister in Wien. Die Verteidigungsminister wollen nach offizieller Tagesordnung am zweiten Tag ihres Treffens über den Ausbau der militärischen Zusammenarbeit und den Europäischen Verteidigungsfonds beraten (09.00 Uhr). Die danach tagenden Außenminister befassen sich zunächst mit der Situation in Syrien, Jemen, Libyen und dem Iran (Beginn 13.30 Uhr).

Die ungewisse Zukunft der EU-Marine-Mission "Sophia" und der Streit mit Italien über die Flüchtlingsaufnahme überschatten am Donnerstag die Treffen der europäischen Verteidigungs- und Außenminister in Wien. Die Verteidigungsminister wollen nach offizieller Tagesordnung am zweiten Tag ihres Treffens über den Ausbau der militärischen Zusammenarbeit und den Europäischen Verteidigungsfonds beraten (09.00 Uhr). Die danach tagenden Außenminister befassen sich zunächst mit der Situation in Syrien, Jemen, Libyen und dem Iran (Beginn 13.30 Uhr).

Die italienische Regierung will bei den Treffen jedoch erneut darauf dringen, dass von der EU-Marine-Mission "Sophia" im Mittelmeer vor Libyen gerettete Flüchtlinge nicht mehr automatisch nach Italien gebracht werden. Verteidigungsministerin Elisabetta Trenta will nach Angaben aus Rom vorschlagen, dass die EU-Schiffe künftig Häfen in verschiedenen Ländern ansteuern. Hierzu zeigt sich aber bisher kein anderes EU-Land bereit. Italien hatte den EU-Partnern im Juli eine Frist bis Ende dieses Monats gesetzt, um eine Lösung zu finden.


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