27.08.2018, 09:09 Uhr

Potsdam (AFP) Einsatzkräfte kämpfen in Brandenburger Waldbrandgebiet gegen Glutnester

Feuerwehrleute im Einsatz. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Paul Zinken (Foto: dpa/AFP/Archiv/Paul Zinken)Feuerwehrleute im Einsatz. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Paul Zinken (Foto: dpa/AFP/Archiv/Paul Zinken)

Offenes Großfeuer inzwischen abgelöscht - Löschhubschrauber nicht mehr benötigt

Im Kampf gegen den riesigen Waldbrand bei Treuenbrietzen in Brandenburg haben die Einsatzkräfte weiter Fortschritte gemacht. Die Fläche sei inzwischen abgelöscht, sagte ein Sprecher des Landkreises Potsdam-Mittelmark am Montag. Glutnester und der heiße Boden bereiteten aber weiter Probleme, es entwickelten sich immer wieder kleinere Flächenfeuer. 240 Helfer von Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen waren noch im Einsatz.

Die Löschhubschrauber von Bundespolizei und Bundeswehr beendeten ihre Flüge inzwischen, sie wurden nicht mehr benötigt. Am Montagmittag sollte auch der Räumpanzer der Bundeswehr entlassen werden, der zur Unterstützung Schneisen in den Wald gezogen hatte.

Die Einsatzkräfte waren nach Angaben des Sprechers weiter damit beschäftigt, die abgebrannten Flächen zu kontrollieren und ein Wiederaufflammen zu verhindern. Wie lange die Arbeit noch dauern wird, war unklar.

Schwierigkeiten bereite unter anderem der Wind. Er sollte am Montag laut Vorhersage wieder auffrischen. Die durch das Brandgebiet führende Regionalbahnlinie 33 zwischen Jüterbog und Treuenbrietzen wurde am Montag aber schon wieder freigegeben.

Der Waldbrand südwestlich Berlins war am Donnerstag ausgebrochen und hatte sich auf bis zu 400 Hektar ausgebreitet. Hunderte Einsatzkräfte waren im Einsatz.

Rund 500 Menschen aus drei Orten mussten zwischenzeitlich ihre Häuser verlassen. Nach Angaben des Landkreises gibt es Hinweise auf Brandstiftung als Brandursache.


0 Kommentare