23.08.2018, 02:04 Uhr

Berlin (AFP) Entwicklungsminister Müller beginnt einwöchige Afrikareise

Müllers erste Station: Eritreas Hauptstadt Asmara. Quelle: AFP/Archiv/Maheder HAILESELASSIE TADESE (Foto: AFP/Archiv/Maheder HAILESELASSIE TADESE)Müllers erste Station: Eritreas Hauptstadt Asmara. Quelle: AFP/Archiv/Maheder HAILESELASSIE TADESE (Foto: AFP/Archiv/Maheder HAILESELASSIE TADESE)

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) tritt am Donnerstag eine einwöchige Afrikareise durch insgesamt sieben Staaten an. Erste Station ist Eritrea, wo Müller den umstrittenen Staatschef Issaias Afwerki treffen wird. Am Freitag reist er weiter nach Äthiopien, wo eine Begegnung mit dem reformorientierten Ministerpräsidenten Abiy Ahmed geplant ist. Deutschland wolle den Friedensprozess zwischen Eritrea und Äthiopien sowie die Öffnung der beiden Länder unterstützen, sagte Müller vor seiner Abreise.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) tritt am Donnerstag eine einwöchige Afrikareise durch insgesamt sieben Staaten an. Erste Station ist Eritrea, wo Müller den umstrittenen Staatschef Issaias Afwerki treffen wird. Am Freitag reist er weiter nach Äthiopien, wo eine Begegnung mit dem reformorientierten Ministerpräsidenten Abiy Ahmed geplant ist. Deutschland wolle den Friedensprozess zwischen Eritrea und Äthiopien sowie die Öffnung der beiden Länder unterstützen, sagte Müller vor seiner Abreise.

Die Reise steht im Zeichen des "Marshallplans mit Afrika", der auf mehr Eigenverantwortung der Staaten setzt. "Wer nicht zum Kampf gegen Korruption und zu guter Regierungsführung bereit ist, der wird künftig mit weniger Unterstützung rechnen müssen", erklärte Müller. Seine Reise führt ihn auch nach Mosambik, Botsuana, Simbabwe, in den Tschad und nach Ghana. Dort wird er am Donnerstag kommender Woche gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Gespräche führen. Deutschland hat mit dem westafrikanischen Land eine "Reformpartnerschaft".


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