21.08.2018, 14:40 Uhr

Düsseldorf (AFP) Nach Messermord von Düsseldorf fahndet Polizei mit Foto nach 44-Jährigem

Tatort in Düsseldorf. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Christophe Gateau (Foto: dpa/AFP/Archiv/Christophe Gateau)Tatort in Düsseldorf. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Christophe Gateau (Foto: dpa/AFP/Archiv/Christophe Gateau)

Haftbefehl erlassen - Tatverdächtiger und Opfer kannten sich

Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen 36-Jährige in Düsseldorf fandet die Polizei nun mit einem Foto nach dem Mordverdächtigen. Bislang gibt es keine Hinweise auf den Aufenthaltsort des Iraners Ali Akbar Shahghaleh, wie die Ermittler am Dienstag in Düsseldorf mitteilten. Der 44-Jährige war nach der Messerattacke am Montagmorgen in Düsseldorf-Bilk vom Tatort geflohen, in dessen Nähe er wohnt.

Der Staatsanwaltschaft zufolge wurde am Dienstag gegen den Mann Haftbefehl wegen Verdachts des heimtückischen Mordes erlassen. Er hatte die 36-jährige Frau demnach hinterrücks auf offener Straße mit einem Messer angegriffen und ihr laut Polizei "multiple Schnitt- und Stichverletzungen" beigebracht. Das Opfer starb kurz nach der Tat im Krankenhaus - drei der Stichverletzungen waren den Angaben zufolge tödlich.

Der 44-Jährige hält sich den Behörden zufolge seit 2001 in Deutschland auf und besitzt seit 2010 den Status eines Flüchtlings. Laut Polizei kannten sich der mutmaßliche Täter und das Opfer. Die Beziehung soll nach bisherigen Erkenntnissen wohl "freundschaftlicher Art" gewesen sein. Nach Ermittlerangaben ist der Tatverdächtige zu 50 Prozent schwerbehindert - womöglich sei diese Behinderung psychischer Natur.


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