12.08.2018, 05:20 Uhr

Washington (AFP) Rechtsradikale Kundgebung vor Weißem Haus ein Jahr nach Gewalt in Charlottesville

US-Neonazi. Quelle: GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv/SPENCER PLATT (Foto: GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv/SPENCER PLATT)US-Neonazi. Quelle: GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv/SPENCER PLATT (Foto: GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv/SPENCER PLATT)

Ein Jahr nach den tödlichen Ausschreitungen bei einem rechtsradikalen Aufmarsch in der US-Stadt Charlottesville wollen Rechtsextremisten am Sonntag eine Kundgebung vor dem Weißen Haus abhalten. Nazi-Gegner planen eine Gegendemonstration in unmittelbarer Nähe. Aus Furcht vor Zusammenstößen haben die Behörden zusätzliche Sicherheitskräfte mobilisiert.

Ein Jahr nach den tödlichen Ausschreitungen bei einem rechtsradikalen Aufmarsch in der US-Stadt Charlottesville wollen Rechtsextremisten am Sonntag eine Kundgebung vor dem Weißen Haus abhalten. Nazi-Gegner planen eine Gegendemonstration in unmittelbarer Nähe. Aus Furcht vor Zusammenstößen haben die Behörden zusätzliche Sicherheitskräfte mobilisiert.

Vor einem Jahr war am Rande eines rechtsradikalen Aufmarsches in Charlottesville eine Gegendemonstrantin getötet worden, als ein Neonazi sein Auto in die Menge steuerte. Die Kundgebung am Sonntag wird von der rechtsextremen Gruppe "Unite the Right" organisiert, die auch zu dem Aufmarsch in Charlottesville aufgerufen hatte. Der Vorfall in Charlottesville hatte international für Schlagzeilen gesorgt - auch, weil Präsident Donald Trump in der Folge das Verhalten von Rechtsextremisten und Gegendemonstranten gleichsetzte und von "Gewalt auf vielen Seiten" sprach.


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