10.08.2018, 02:08 Uhr

Seattle (AFP) US-Richter befasst sich mit Schusswaffen aus dem 3D-Drucker

Eine Plastikpistole aus dem Drucker. Quelle: AFP/Archiv/Robert MacPherson (Foto: AFP/Archiv/Robert MacPherson)Eine Plastikpistole aus dem Drucker. Quelle: AFP/Archiv/Robert MacPherson (Foto: AFP/Archiv/Robert MacPherson)

Ein US-Bundesrichter befasst sich am Freitag mit dem Streit um Schusswaffen aus dem 3D-Drucker. In der Anhörung in Seattle geht es darum, ob die Veröffentlichung von Konstruktionsplänen für diese Waffen im Internet möglicherweise dauerhaft verboten werden soll. Acht US-Bundesstaaten sowie die Hauptstadt Washington haben die US-Bundesregierung verklagt, weil sie diese Veröffentlichungen genehmigt hatte.

Ein US-Bundesrichter befasst sich am Freitag mit dem Streit um Schusswaffen aus dem 3D-Drucker. In der Anhörung in Seattle geht es darum, ob die Veröffentlichung von Konstruktionsplänen für diese Waffen im Internet möglicherweise dauerhaft verboten werden soll. Acht US-Bundesstaaten sowie die Hauptstadt Washington haben die US-Bundesregierung verklagt, weil sie diese Veröffentlichungen genehmigt hatte.

Aufgrund ihrer Klage hatte der zuständige Richter in Seattle die Verbreitung der Konstruktionspläne zu Monatsbeginn bereits vorläufig gestoppt. Die Kläger betrachten die funktionsfähigen Waffen aus dem Drucker als Gefahr für die öffentliche Sicherheit. Die Konstruktionspläne stammen von Cody Wilson, einem Aktivisten für das Recht auf privaten Waffenbesitz.


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