29.07.2018, 04:21 Uhr

Jakarta (AFP) Mindestens zehn Tote bei Erdbeben auf indonesischer Ferieninsel Lombok

Eingestürztes Haus auf Lombok. Quelle: Nusa Tenggara Barat Disaster Mitigation Agency/AFP/Handout (Foto: Nusa Tenggara Barat Disaster Mitigation Agency/AFP/Handout)Eingestürztes Haus auf Lombok. Quelle: Nusa Tenggara Barat Disaster Mitigation Agency/AFP/Handout (Foto: Nusa Tenggara Barat Disaster Mitigation Agency/AFP/Handout)

Behördensprecher: Opferzahl droht weiter zu steigen

Bei dem Erdbeben auf der indonesischen Urlaubsinsel Lombok sind am Sonntag nach neuen Angaben mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen und etwa 40 weitere verletzt worden. Dutzende Häuser seien beschädigt worden, teilte der Sprecher der indonesischen Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho, mit. Da noch nicht alle Informationen vorlägen, werde die Opferzahl voraussichtlich weiter steigen.

Das Beben der Stärke 6,4 hatte sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS 50 Kilometer nordöstlich von Lomboks Hauptort Mataram ereignet. Damit erschütterte es eine Region abseits der Touristengegenden im Süden und Westen der Insel.

Lombok ist ein beliebtes Feriendomizil und liegt rund hundert Kilometer östlich der noch populäreren indonesischen Urlaubsinsel Bali. Das aus zahlreichen Inseln bestehende Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem tektonische Platten aufeinander stoßen. Erdbeben und Vulkanausbrüche sind dort besonders häufig.


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