27.07.2018, 21:21 Uhr

Köln (AFP) Längste totale Mondfinsternis des Jahrhunderts zog Himmelsgucker in ihren Bann

Mondfinsternis über Deutschland - und Kairo (Bild). Quelle: AFP/Khaled DESOUKI (Foto: AFP/Khaled DESOUKI)Mondfinsternis über Deutschland - und Kairo (Bild). Quelle: AFP/Khaled DESOUKI (Foto: AFP/Khaled DESOUKI)

Vollmond war für 103 Minuten in rötliches Licht getaucht

Beim Blick zum Abendhimmel haben die Menschen in weiten Teilen Deutschlands am Freitag für knapp zwei Stunden die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts bewundern können. Von etwa 21.30 Uhr bis gegen 23.15 Uhr war die Scheibe des Vollmonds in ein rötliches Licht getaucht. Mit einer Gesamtdauer von 103 Minuten war die Phase der totalen Verfinsterung des Monds außergewöhnlich lang.

Erst am 9. Juni 2123 wird es eine drei Minuten längere Mondfinsternis geben. Bei der Mondeklipse stand die Erde auf einer geraden Linie zwischen Sonne und Mond - der Vollmond tauchte also in den Schatten ein, den die von der Sonne angestrahlte Erde ins Weltall wirft.

Unterhalb der verfinsterten Vollmondscheibe konnten Himmelsgucker zudem den Roten Planeten Mars erkennen. Er befindet sich zur Zeit in Erdnähe und leuchtet daher in diesen Tagen außergewöhnlich hell.


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