27.07.2018, 13:18 Uhr

Bad Nenndorf (AFP) In diesem Jahr bereits 279 Menschen bei Badeunfällen ertrunken

DLRG-Team auf einem See. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Caroline Seidel (Foto: dpa/AFP/Archiv/Caroline Seidel)DLRG-Team auf einem See. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Caroline Seidel (Foto: dpa/AFP/Archiv/Caroline Seidel)

Schönes Wetter führt laut DLRG zu mehr Wassernotfällen

In den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind nach Angaben der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) 279 Menschen in deutschen Gewässern ertrunken. Das waren 37 mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum, wie die Hilfsorganisation am Freitag in Bad Nenndorf mitteilte. Zur Erklärung verwies sie auf das anhaltend schöne Wetter.

Fast 90 Prozent der Todesfälle gab es demnach an Badestellen in Seen und Flüssen im Binnenland, an denen keine Rettungsschwimmer eingesetzt sind. An den Küsten ging die Zahl der Badetoten weiter zurück. Dort starben von Januar bis Juli acht Menschen.

Im vergangenen Jahr waren der DLRG-Statistik zufolge mindestens 404 Menschen ertrunken. Die Vereinigung forderte, die Bewachung von Binnengewässern durch ihre Rettungsschwimmer zu verstärken. "Nur so können die Zahlen gesenkt werden", erklärte ein Sprecher.


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