26.07.2018, 02:15 Uhr

Freiburg (AFP) Vermutlich letzter Prozess um Staufener Missbrauchsfall beginnt in Freiburg

Landgericht Freiburg. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Patrick Seeger (Foto: dpa/AFP/Archiv/Patrick Seeger)Landgericht Freiburg. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Patrick Seeger (Foto: dpa/AFP/Archiv/Patrick Seeger)

Im Fall des von seiner Mutter und seinem Stiefvater für Vergewaltigungen verkauften Jungen aus dem baden-württembergischen Staufen beginnt am Donnerstag (08.30 Uhr) vor dem Landgericht Freiburg der vermutlich letzte Prozess zu der Tatserie. Angeklagt ist ein 33 Jahre alter Mann aus Spanien, der sich wiederholt an dem zur Tatzeit neun Jahre alten Jungen vergangen und dafür an dessen Eltern und das Kind Geld gezahlt haben soll.

Im Fall des von seiner Mutter und seinem Stiefvater für Vergewaltigungen verkauften Jungen aus dem baden-württembergischen Staufen beginnt am Donnerstag (08.30 Uhr) vor dem Landgericht Freiburg der vermutlich letzte Prozess zu der Tatserie. Angeklagt ist ein 33 Jahre alter Mann aus Spanien, der sich wiederholt an dem zur Tatzeit neun Jahre alten Jungen vergangen und dafür an dessen Eltern und das Kind Geld gezahlt haben soll.

Dem Mann werden unter anderem besonders schwere und schwere Vergewaltigung, Kindesmissbrauch, Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, schwere Zwangsprostitution sowie Besitz und Verbreitung kinderpornografischer Schriften vorgeworfen. Neben einer langen Haftstrafe strebt die Staatsanwaltschaft die Sicherungsverwahrung des Angeklagten an. Der zu Jahresbeginn bekannt gewordene Fall sorgte bundesweit für Entsetzen. In einem kurz vor dem Urteil stehenden Prozess müssen sich derzeit auch die Mutter und der Stiefvater des Kinds vor Gericht verantworten.


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