25.07.2018, 12:53 Uhr

Berlin (AFP) Erstmals Bundeswehrsoldaten mit Problemflugzeug A400M nach Afghanistan gebracht

Ein Airbus A400M der Luftwaffe. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Julian Stratenschulte (Foto: dpa/AFP/Archiv/Julian Stratenschulte)Ein Airbus A400M der Luftwaffe. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Julian Stratenschulte (Foto: dpa/AFP/Archiv/Julian Stratenschulte)

Luftwaffeninspekteur Gerhartz spricht von "Meilenstein"

Erstmals sind Bundeswehrsoldaten mit einem Transportflugzeug vom Typ A400M zum Einsatz nach Afghanistan gebracht worden. Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, nannte den Flug des als Problemflieger geltenden Transporters in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung einen "Meilenstein im Fähigkeitsaufwuchs des geschützten Lufttransports".

Möglich wurde der etwa siebenstündige Flug vom Fliegerhorst Wunstorf in Niedersachsen ins nordafghanische Masar-i-Scharif durch ein sogenanntes Armoring Kit, ein Schutz gegen ballistische Angriffe. An Bord des Flugs waren nach Bundeswehrangaben etwa 75 Soldaten.

Der A400M gilt als Sorgenkind des europäischen Flugzeugbauers Airbus. Wegen technischer Mängel und Problemen bei der Auslieferung geriet der Frachtflieger immer wieder in die Kritik.


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