11.07.2018, 02:06 Uhr

Brüssel (AFP) Nato-Gipfel überschattet durch Streit mit Trump um Verteidigungsausgaben

Nato-Generalsekretär Stoltenberg. Quelle: AFP/Emmanuel DUNAND (Foto: AFP/Emmanuel DUNAND)Nato-Generalsekretär Stoltenberg. Quelle: AFP/Emmanuel DUNAND (Foto: AFP/Emmanuel DUNAND)

In Brüssel beginnt am Mittwochmittag der zweitägige Nato-Gipfel (13.15 Uhr). Die 29 Staats- und Regierungschefs wollen im Hauptquartier der Militärallianz unter anderem Beschlüsse zu schneller einsetzbaren Militärverbänden, neuen Kommandozentralen und einer erweiterten Ausbildungsmission im Irak fassen. Den Balkan-Staat Mazedonien wollen sie zu Beitrittsgesprächen einladen. Überschattet wird das Treffen durch den Streit mit US-Präsident Donald Trump um Verteidigungsausgaben.

In Brüssel beginnt am Mittwochmittag der zweitägige Nato-Gipfel (13.15 Uhr). Die 29 Staats- und Regierungschefs wollen im Hauptquartier der Militärallianz unter anderem Beschlüsse zu schneller einsetzbaren Militärverbänden, neuen Kommandozentralen und einer erweiterten Ausbildungsmission im Irak fassen. Den Balkan-Staat Mazedonien wollen sie zu Beitrittsgesprächen einladen. Überschattet wird das Treffen durch den Streit mit US-Präsident Donald Trump um Verteidigungsausgaben.

Trump wirft den europäischen Verbündeten vor, sich auf Kosten der USA beschützen zu lassen. Er kritisiert dabei vor allem das wirtschaftsstarke Deutschland, das derzeit gut 1,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung ausgibt. Der US-Präsident fordert bis 2024 von allen Nato-Mitgliedern eine Steigerung auf "mindestens" zwei Prozent. Offizielles Ziel der Bundesregierung sind bisher nur 1,5 Prozent.


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