06.07.2018, 12:59 Uhr

Berlin (AFP) Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf Forderung nach Hilfen für Bauern

Weizenernte in Brandenburg. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Patrick Pleul (Foto: dpa/AFP/Archiv/Patrick Pleul)Weizenernte in Brandenburg. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Patrick Pleul (Foto: dpa/AFP/Archiv/Patrick Pleul)

Zuständigkeit liegt bei den Ländern - Regierung beobachtet Lage "mit Sorge"

Die Bundesregierung hat zurückhaltend auf die Forderung der Bauern nach Hilfen wegen der Dürre reagiert. Für Erleichterungen und Hilfen seien die Länder zuständig, sagte eine Sprecherin des Bundeslandwirtschaftsministeriums am Freitag in Berlin. Für eine Beurteilung der Lage müsse zudem die Gesamternte vorliegen. Die Bilanz werde im August gezogen. Die Regierung betrachte die Situation aber "mit Sorge".

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hatte am Donnerstag finanzielle Hilfe für betroffene Landwirte gefordert. "Dringend" nötig sind nach den Worten von Bauernpräsident Joachim Rukwied Instrumente zur Liquiditätssicherung und die Möglichkeit, steuerfreie Rücklagen zum Risikoausgleich zu bilden.

Die massive Trockenheit in weiten Teilen des Landes führt laut DBV zu erheblichen Einbußen bei der Ernte. Diese Ernteausfälle bedrohten Existenzen.


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