02.07.2018, 10:19 Uhr

Wilhelmshaven (AFP) Zahl der Kegelrobben im Wattenmeer steigt stetig

Kegelrobben tummeln sich im Wasser. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Stefan Sauer (Foto: dpa/AFP/Archiv/Stefan Sauer)Kegelrobben tummeln sich im Wasser. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Stefan Sauer (Foto: dpa/AFP/Archiv/Stefan Sauer)

Die Zahl der Kegelrobben im Wattenmeer ist im vergangenen Jahrzehnt stetig gewachsen. Allein 2017 erhöhte sich der Bestand um 13 Prozent auf insgesamt 6144 erwachsene Tiere, wie das Gemeinsame Wattenmeersekretariat (CWSS) am Montag in Wilhelmshaven mitteilte. Die Zahl der Jungtiere im Wattenmeer und auf Helgoland stieg nach einem Bericht der sogenannten Trilateralen Seehundexpertengruppe zugleich um acht Prozent auf 1377.

Die Zahl der Kegelrobben im Wattenmeer ist im vergangenen Jahrzehnt stetig gewachsen. Allein 2017 erhöhte sich der Bestand um 13 Prozent auf insgesamt 6144 erwachsene Tiere, wie das Gemeinsame Wattenmeersekretariat (CWSS) am Montag in Wilhelmshaven mitteilte. Die Zahl der Jungtiere im Wattenmeer und auf Helgoland stieg nach einem Bericht der sogenannten Trilateralen Seehundexpertengruppe zugleich um acht Prozent auf 1377.

"Die Rückkehr der Kegelrobbe seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist eine Erfolgsgeschichte des trilateralen Umweltschutzes", erklärte Sascha Klöpper, stellvertretender CWSS-Exekutivsekretär. Die Organisation koordiniert die Kegelrobbenzählungen in den dänischen, deutschen und niederländischen Gebieten des Wattenmeers einschließlich der Insel Helgoland. Die Zählungen starteten 2008.

Kegelrobben sind die größten Raubtiere an der Wattenmeerküste und zählen wie Seehunde zu den bekanntesten Arten der Region. Zu früheren Zeiten wurden im Wattenmeer Kegelrobben häufig beobachtet, bis sie vermutlich aufgrund exzessiver Jagdpraktiken verschwanden. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wanderten erstmals wieder Tiere aus britischen Gewässern ins Wattenmeer ein.


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