02.07.2018, 02:07 Uhr

Berlin (AFP) Asylstreit beschäftigt CDU und CSU weiter - Seehofer will Gespräch mit Merkel führen

Horst Seehofer. Quelle: dpa/AFP/Sven Hoppe (Foto: dpa/AFP/Sven Hoppe)Horst Seehofer. Quelle: dpa/AFP/Sven Hoppe (Foto: dpa/AFP/Sven Hoppe)

Der unionsinterne Streit über die Asylpolitik beschäftigt CDU und CSU am Montag weiter. Für den Morgen (08.30 Uhr) kündigte die CDU eine Fortsetzung der in der Nacht unterbrochenen Beratungen ihres Bundesvorstands an. CSU-Parteichef und Bundesinnenminister Horst Seehofer will nach dem Angebot seines Rücktritts am Montag zunächst erneut das Gespräch mit CDU-Chefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel suchen, um einen möglichen Kompromiss auszuloten.

Der unionsinterne Streit über die Asylpolitik beschäftigt CDU und CSU am Montag weiter. Für den Morgen (08.30 Uhr) kündigte die CDU eine Fortsetzung der in der Nacht unterbrochenen Beratungen ihres Bundesvorstands an. CSU-Parteichef und Bundesinnenminister Horst Seehofer will nach dem Angebot seines Rücktritts am Montag zunächst erneut das Gespräch mit CDU-Chefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel suchen, um einen möglichen Kompromiss auszuloten.

Zudem beraten die übrigen Parteien und Bundestagsfraktionen in Berlin über die politische Lage. Die Parteien kommen am Vormittag, die Fraktionen am Nachmittag zusammen. Auslöser des Zerwürfnisses zwischen CDU und CSU war Seehofers Forderung, bereits in anderen EU-Staaten registrierte Flüchtlinge an der Grenze zurückzuweisen. Merkel lehnt dies ab. Beim EU-Gipfel vereinbarte sie mit einer Reihe von Staaten schnellere Rücknahmen von Flüchtlingen.


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