01.07.2018, 21:06 Uhr

Berlin (AFP) CDU-Vorstand spricht sich gegen "einseitige Zurückweisungen" aus

CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer. Quelle: dpa/AFP/Michael Kappeler (Foto: dpa/AFP/Michael Kappeler)CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer. Quelle: dpa/AFP/Michael Kappeler (Foto: dpa/AFP/Michael Kappeler)

Kramp-Karrenbauer kündigt Erklärung Merkels an

Im unionsinternen Konflikt um die Asylpolitik hat sich der CDU-Bundesvorstand hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gestellt und sich gegen "einseitige Zurückweisungen" an der Grenze ausgesprochen. Das teilte CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer am Sonntagabend nach stundenlangen Beratungen der Parteispitze in Berlin mit. Der Beschluss wurde bei einer Enthaltung gefasst.

"Einseitige Zurückweisungen wären das falsche Signal an unsere europäischen Gesprächspartner", heißt es in dem Beschluss. Kramp-Karrenbauer kündigte an, dass der Bundesvorstand seine Beratungen am Abend fortsetzt, nachdem CSU-Chef Horst Seehofer sich in München öffentlich geäußert hat. Dann werde auch CDU-Chefin Merkel sich noch einmal öffentlich äußern.


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