28.06.2018, 13:06 Uhr

Wiesbaden (AFP) Verbraucherpreise steigen im Juni um 2,1 Prozent

Kundin an einer Supermarktkasse. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Oliver Berg (Foto: dpa/AFP/Archiv/Oliver Berg)Kundin an einer Supermarktkasse. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Oliver Berg (Foto: dpa/AFP/Archiv/Oliver Berg)

Energiekosten mehr als sechs Prozent höher als ein Jahr zuvor

Der steigende Ölpreis treibt die Verbraucherpreise in Deutschland nach oben. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, erhöhen sich die Preise im Juni voraussichtlich um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Grund sind demnach vor allem steigende Energiekosten: Hier mussten Verbraucher im Juni 6,4 Prozent mehr ausgeben als ein Jahr zuvor.

Der Anstieg bei den Nahrungsmittelpreisen lag mit 3,4 Prozent im Jahresvergleich ebenfalls oberhalb des Durchschnitts. Dienstleistungen und Wohnungsmieten verteuerten sich mit 1,5 und 1,6 Prozent hingegen unterdurchschnittlich.

Wegen gestiegener Energiekosten hatte die Inflationsrate auch im Mai schon 2,2 Prozent betragen - ein Wert, den die Statistiker zuletzt im Februar 2017 verzeichnet hatten. Die endgültige Inflationsrate für Juni gibt das Bundesamt Mitte Juli bekannt.


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