22.06.2018, 02:07 Uhr

Beirut (AFP) Merkel führt Gespräche zur Flüchtlingskrise im Libanon

Libanons Regierungschef Hariri mit Bundeskanzlerin Merkel. Quelle: DALATI AND NOHRA/AFP/STRINGER (Foto: DALATI AND NOHRA/AFP/STRINGER)Libanons Regierungschef Hariri mit Bundeskanzlerin Merkel. Quelle: DALATI AND NOHRA/AFP/STRINGER (Foto: DALATI AND NOHRA/AFP/STRINGER)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt am Freitag ihren Besuch in Beirut fort. Auf dem Programm stehen ein Treffen mit dem amtierenden libanesischen Regierungschef Saad Hariri am Mittag sowie Gespräche mit Staatspräsident Michel Aoun und Parlamentspräsident Nabih Berri. Mit ihrem Besuch will die Kanzlerin ein Signal der Unterstützung an das wirtschaftlich angeschlagene Land senden, das geschätzt rund 1,5 Millionen Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen hat

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt am Freitag ihren Besuch in Beirut fort. Auf dem Programm stehen ein Treffen mit dem amtierenden libanesischen Regierungschef Saad Hariri am Mittag sowie Gespräche mit Staatspräsident Michel Aoun und Parlamentspräsident Nabih Berri. Mit ihrem Besuch will die Kanzlerin ein Signal der Unterstützung an das wirtschaftlich angeschlagene Land senden, das geschätzt rund 1,5 Millionen Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen hat

Zuvor besichtigt die Kanzlerin eine sogenannte Doppelschicht-Schule, an der vormittags libanesische Kinder und nachmittags syrische Flüchtlingskinder unterrichtet werden. Am Donnerstag hatte Merkel Jordanien besucht, das ebenfalls hunderttausende syrische Flüchtlinge beherbergt und zudem in einer Wirtschaftskrise steckt. Die Kanzlerin wird von einer kleinen Wirtschaftsdelegation und mehreren Bundestagsabgeordneten begleitet und fliegt am Freitag zurück nach Berlin.


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