21.06.2018, 02:08 Uhr

Budapest (AFP) Österreichs Bundeskanzler Kurz trifft Regierungschefs der Visegrad-Staaten

Sebastian Kurz. Quelle: AFP/Archiv/Tobias SCHWARZ (Foto: AFP/Archiv/Tobias SCHWARZ)Sebastian Kurz. Quelle: AFP/Archiv/Tobias SCHWARZ (Foto: AFP/Archiv/Tobias SCHWARZ)

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) trifft am Donnerstag in Budapest zu Gesprächen mit den Regierungschefs der vier Visegrad-Staaten Ungarn, Tschechien, Polen und der Slowakei zusammen. Diese bilden ein lockeres Kooperationsbündnis, das auf EU-Ebene eine harte Haltung in der Migrationspolitik verfolgt. Der konservative österreichische Kanzler hatte angekündigt, dass sein Land in der EU eine "Brückenfunktion" zwischen dieser Gruppe und dem Westen übernehmen wolle.

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) trifft am Donnerstag in Budapest zu Gesprächen mit den Regierungschefs der vier Visegrad-Staaten Ungarn, Tschechien, Polen und der Slowakei zusammen. Diese bilden ein lockeres Kooperationsbündnis, das auf EU-Ebene eine harte Haltung in der Migrationspolitik verfolgt. Der konservative österreichische Kanzler hatte angekündigt, dass sein Land in der EU eine "Brückenfunktion" zwischen dieser Gruppe und dem Westen übernehmen wolle.

Die Visegrad-Staaten widersetzen sich in der Flüchtlingspolitik den Vorgaben aus Brüssel und lehnen die Umverteilung von Flüchtlingen in der EU strikt ab. Kurz, der in Wien mit einer Koalition mit der rechtspopulistischen FPÖ regiert, will den Schutz der EU-Außengrenzen massiv verstärken und setzt dabei notfalls auf eine Zusammenarbeit nur mit einigen EU-Mitgliedern.


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