12.06.2018, 14:25 Uhr

Offenbach (AFP) Hafbefehl gegen 34-Jährige nach Fund von Säcken mit Leichenteilen in Hessen

Blaulicht der Polizei. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Carsten Rehder (Foto: dpa/AFP/Archiv/Carsten Rehder)Blaulicht der Polizei. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Carsten Rehder (Foto: dpa/AFP/Archiv/Carsten Rehder)

Lebensgefährtin soll 47-Jährigen erstochen haben - Verdacht des Totschlags

Nach dem Fund mehrerer Säcke mit Leichenteilen in einer Wohnung im hessischen Steinau sitzt die Lebensgefährtin des getöteten Mieters in Untersuchungshaft. Die 34-jährige Frau steht im Verdacht, den 47-Jährigen erstochen zu haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Offenbach mitteilten. Eine Ermittlungsrichterin erließ Haftbefehl gegen die mutmaßliche Täterin wegen Verdachts des Totschlags.

Eine Obduktion der Leiche hatte ergeben, dass es sich bei dem Toten um den Mieter der Wohnung handelte. Der Leichnam wies mehrere Stichverletzungen auf.

Polizisten hatten die Säcke mit dem zerstückelten Toten am Montag nach einem Hinweis in der Wohnung entdeckt und die Ermittlungen aufgenommen. Der Verdacht richtete sich nach Angaben der Beamten schnell gegen die Lebensgefährtin des Toten. Sie war zunächst flüchtig, wurde aber am Montagabend aber in Dortmund gefasst.


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