08.06.2018, 02:36 Uhr

Guatemala-Stadt (AFP) Zahl der Toten durch Vulkanausbruch in Guatemala steigt auf 109

Helfer suchen nach Opfern des Vulkanausbruchs. Quelle: AFP/ORLANDO ESTRADA (Foto: AFP/ORLANDO ESTRADA)Helfer suchen nach Opfern des Vulkanausbruchs. Quelle: AFP/ORLANDO ESTRADA (Foto: AFP/ORLANDO ESTRADA)

Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen ein

Die Zahl der Toten durch den Vulkanausbruch in Guatemala ist auf 109 gestiegen. Das teilte das rechtsmedizinische Institut Inacif am Donnerstag mit. Angesichts der hohen Opferzahl leitete die Staatsanwaltschaft des mittelamerikanischen Landes Ermittlungen dazu ein, ob die Sicherheitsbehörden möglicherweise zu spät Evakuierungsanordnungen gaben.

Der 3763 Meter hohe Feuervulkan, der 35 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt liegt, ist schon seit Monaten aktiv. Der Vulkan brach am Sonntagmorgen aus, die Eruption dauerte mehr als 16 Stunden. Dutzende Menschen wurden verletzt, mehr als 12.000 mussten ihre Häuser verlassen.

Am Donnerstag wurden die Such- und Rettungsmaßnahmen vorübergehend unterbrochen. Grund hierfür war die Befürchtung von Erdrutschen infolge heftiger Regenfälle. Überdies setzte sich die Aktivität des Vulkans weiter fort.


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