06.06.2018, 02:08 Uhr

Berlin (AFP) Bundeskabinett berät Gesetzentwurf zur Entlastung gesetzlich Versicherter

Jens Spahn. Quelle: AFP/Archiv/TOBIAS SCHWARZ (Foto: AFP/Archiv/TOBIAS SCHWARZ)Jens Spahn. Quelle: AFP/Archiv/TOBIAS SCHWARZ (Foto: AFP/Archiv/TOBIAS SCHWARZ)

Das Bundeskabinett befasst sich am Mittwoch (09.30 Uhr) mit einem Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Entlastung der gesetzlich Krankenversicherten. Demnach soll der Zusatzbeitrag von durchschnittlich 1,0 Prozent in Zukunft wieder zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bezahlt werden. Die Versichterten sollen durch diese Rückkehr zur Beitragsparität um 6,9 Milliarden Euro entlastet werden.

Das Bundeskabinett befasst sich am Mittwoch (09.30 Uhr) mit einem Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Entlastung der gesetzlich Krankenversicherten. Demnach soll der Zusatzbeitrag von durchschnittlich 1,0 Prozent in Zukunft wieder zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bezahlt werden. Die Versichterten sollen durch diese Rückkehr zur Beitragsparität um 6,9 Milliarden Euro entlastet werden.

Der Gesetzentwurf sieht zudem Erleichterungen für Kleinselbstständige vor. Für sie soll der Mindestbeitrag auf 171 Euro monatlich halbiert werden. Schließlich will Spahn die Beitragszahler entlasten, indem er die Krankenkassen zwingt, milliardenschwere Finanzrücklagen abzubauen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums summieren sich die geplanten Entlastungen auf rund acht Milliarden Euro jährlich.


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