06.06.2018, 02:06 Uhr

Quedlinburg (AFP) Länderinnenminister beraten in Quedlinburg über Bamf-Affäre und Antisemitismus

Holger Stahlknecht (CDU) ist derzeit Chef Innenministerkonferenz. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Kay Nietfeld (Foto: dpa/AFP/Archiv/Kay Nietfeld)Holger Stahlknecht (CDU) ist derzeit Chef Innenministerkonferenz. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Kay Nietfeld (Foto: dpa/AFP/Archiv/Kay Nietfeld)

Auf ihrer Frühjahrstagung in Quedlinburg in Sachsen-Anhalt wollen die Innenminister der Länder unter anderem über Asylthemen beraten. Die Konferenz beginnt mit einem Auftaktstatement von des derzeitigen Vorsitzenden Holger Stahlknecht (CDU) am Mittwoch (17.00 Uhr). Ein Schwerpunkt sind die Missstände beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf). In der Bremer Außenstelle sollen in mindestens 1200 Fällen unrechtmäßig positive Asylbescheide erteilt worden sein.

Auf ihrer Frühjahrstagung in Quedlinburg in Sachsen-Anhalt wollen die Innenminister der Länder unter anderem über Asylthemen beraten. Die Konferenz beginnt mit einem Auftaktstatement von des derzeitigen Vorsitzenden Holger Stahlknecht (CDU) am Mittwoch (17.00 Uhr). Ein Schwerpunkt sind die Missstände beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf). In der Bremer Außenstelle sollen in mindestens 1200 Fällen unrechtmäßig positive Asylbescheide erteilt worden sein.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Bamf-Chefin Jutta Cordt sollen über den aktuellen Sachstand berichten. Zudem geht es um die von Seehofer geplanten Ankerzentren, in denen Asylbewerber künftig von der Ankunft bis zur Entscheidung über ihre Zukunft untergebracht werden sollen. Zudem will Sachsen-Anhalt einen Beschlussvorschlag einbringen, der dazu aufruft, dem Antisemitismus entgegen zu treten. Weiteres Thema des bis Freitag dauernden Treffens sind Probleme mit den Herkunftsländern bei Abschiebungen.


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