01.06.2018, 12:30 Uhr

Bitburg (AFP) Raubtiere aus Eifel-Zoo "in ihrem Gehege"

Mehrere Raubtiere aus dem Eifel-Zoo wurden nach einem Unwetter gesucht. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Paul Zinken (Foto: dpa/AFP/Archiv/Paul Zinken)Mehrere Raubtiere aus dem Eifel-Zoo wurden nach einem Unwetter gesucht. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Paul Zinken (Foto: dpa/AFP/Archiv/Paul Zinken)

Bär erschossen - Zooanlagen durch Unwetter teilweise überschwemmt

Die Raubtiere aus dem Eifel-Zoo in Lünebach sind nach Behördenangaben "in ihrem Gehege". Derzeit würden die Zäune geprüft, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung Bitburg am Freitag. Zuvor hatte es geheißen, aus dem Zoo in Rheinland-Pfalz seien ein Bär, zwei Tiger, zwei Löwen und ein Jaguar ausgebrochen, wobei der Bär erschossen worden sei.

Aus der Kreisverwaltung hieß es zunächst, nach den anderen Tieren werde mit einem Großaufgebot gesucht. Auch Jäger waren demnach im Einsatz.

Über die Region war in der Nacht zum Freitag ein heftiges Unwetter gezogen. Nach Angaben einer Polizeisprecherin in Trier wurden die Gehege des Eifel-Zoos überschwemmt und teilweise unterspült. Dadurch seien zum Teil auch Zäune "durchlässig" gewesen.

Der Eifel-Zoo in Lünebach beherbergt nach eigenen Angaben rund 60 exotische und einheimische Tierarten. Auf 30 Hektar gibt es insgesamt rund 400 Tiere, darunter Sibirische Tiger und Löwen.


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