30.05.2018, 12:53 Uhr

Offenbach (AFP) Mai ähnlich warm wie Wonnemonat 1889

Mai war ungewöhnlich warm. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand (Foto: dpa/AFP/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand)Mai war ungewöhnlich warm. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand (Foto: dpa/AFP/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand)

In Lingen wurde es mit rund 34 Grad am heißesten

Auch der Mai ist in Deutschland ungewöhnlich warm gewesen und hat mit einigen Rekorden aufgewartet. Mit rund 16 Grad Celsius lag der Temperaturdurchschnitt um etwa 3,9 Grad über dem Wert der Referenzperiode von 1961 bis 1990, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach mitteilte. Auch im Vergleich zum Zeitraum 1981 bis 2010 war dieser Mai um rund drei Grad wärmer.

Damit war der diesjährige Wonnemonat ähnlich warm wie der Mai des Jahres 1889, der bisherige Rekordhalter. Mit rund 275 Sonnenscheinstunden gehört der Mai 2018 außerdem zu den fünf sonnigsten seit dem Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1951. Eine exakte Analyse kündigte der DWD für Montag an. Bereits der April war der wärmste April seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen im Jahr 1881 gewesen.

Die meisten DWD-Messstationen meldeten neue Mairekorde, obwohl der Monat kühl begann. Am 2. Mai sank das Quecksilber in Fassberg in der Lüneburger Heide auf minus 3,8 Grad Celsius. Doch bald danach trieb die Sonne die Temperaturen auf sommerliches Niveau.

Bereits am 9. Mai meldete Lingen im Emsland ein Tagesmaximum von 30 Grad. Zum Monatsende rollte schließlich eine Hitzewelle heran, die Teile Deutschlands noch immer fest im Griff hat. Mit 34,2 Grad Celsius wurde es dabei erneut in Lingen am wärmsten.


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