28.05.2018, 09:39 Uhr

Frankfurt/Main (AFP) Schwere Unwetter treffen Westen Deutschlands

Überschwemmungen in Herrstein in Rheinland-Pfalz. Quelle: dpa/AFP/Christian Schulz (Foto: dpa/AFP/Christian Schulz)Überschwemmungen in Herrstein in Rheinland-Pfalz. Quelle: dpa/AFP/Christian Schulz (Foto: dpa/AFP/Christian Schulz)

Weitere heftige Gewitter möglich

Schwere Unwetter haben am Sonntagabend vor allem im Westen Deutschlands gewütet. In Rheinland-Pfalz kam es etwa in den Orten Herrstein und Fischbach zu erheblichen Überschwemmungen. In Bochum wurden bei einem schweren Gewitter zwei Frauen von einem Blitz getroffen. Auch in den kommenden Tagen ist in Deutschland immer wieder mit Unwettern zu rechnen.

In Herrstein und Fischbach wurden nach Angaben der Polizei Trier mehrere Häuser wegen Einsturzgefahr einzelner Bereiche geräumt. Autos wurden weggespült, eine Landstraße zum Teil voll gesperrt. Es waren demnach rund 450 Feuerwehrleute sowie knapp 150 Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerks im Einsatz.

In Bochum wurden am Sonntagabend zwei junge Frauen von einem Blitz getroffen, als sie auf einem Fußweg im Stadtteil Wattenscheid unterwegs waren. Eine von ihnen musste laut Feuerwehr vor Ort wiederbelebt werden, auch die zweite Frau wurde schwer verletzt. Durch das schwere Gewitter mit Hagel und Starkregen liefen außerdem mehrere Keller in Bochum voll. Mehrere Straßen wurden überflutet.

Auch in anderen Bundesländern kam es zum Teil zu heftigen Gewittern. In Thüringen wurden im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt zum Teil Straßen überspült. Auch in Nordhessen wüteten Unwetter.

Entwarnung können die Meteorologen allerdings noch nicht geben. Der Deutsche Wetterdienst warnte vielmehr, dass sich ab Montagnachmittag erneut teils starke Gewitter im Westen und Südwesten Deutschlands bilden könnten. Auch in den kommenden Tagen sind weitere Unwetter möglich.


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