28.05.2018, 04:57 Uhr

Majuro (AFP) Aschewolke des Vulkans Kilauea hüllt 3700 Kilometer entfernte Marshallinseln ein

Vulkan Kilauea auf Hawaii. Quelle: AFP/Archiv/Gianrigo MARLETTA (Foto: AFP/Archiv/Gianrigo MARLETTA)Vulkan Kilauea auf Hawaii. Quelle: AFP/Archiv/Gianrigo MARLETTA (Foto: AFP/Archiv/Gianrigo MARLETTA)

Warnungen an Einwohner mit Atemproblemen, Airlines und Schifffahrt

Eine Aschewolke des Vulkans Kilauea auf Hawaii hat die 3700 Kilometer entfernt liegenden Marshallinseln erreicht. Meteorologen warnten Einwohner mit Atemproblemen in dem Inselstaat am Sonntag, drinnen zu bleiben. Fluggesellschaften und Reedereien wurden vor geringerer Sichtweite gewarnt. Der US-Wetterdienst im US-Außengebiet Guam warnte, die Wolke aus vulkanischer Asche breite sich über das Inselgebiet Mikronesien im westlichen Pazifischen Ozean aus.

Der Kilauea auf Hawaii ist einer der aktivsten Vulkane der Welt und war Anfang Mai erneut ausgebrochen. Rund 2000 Menschen auf der Insel des gleichnamigen US-Bundesstaates mussten bereits ihre Häuser verlassen. Wissenschaftler befürchten, dass die Vulkanaktivität ein Vorbote eines starken Ausbruchs sein könnte. Ein solcher hatte die Insel Mitte der 20er Jahre heimgesucht.


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