26.05.2018, 23:14 Uhr

Seoul (AFP) Staatschefs von Nord- und Südkorea vereinbaren laut Bericht regelmäßige Treffen

Kim Jong Un (links) und Moon Jae in bei einem Treffen im April. Quelle: Dong-A Ilbo/AFP/Archiv/Handout (Foto: Dong-A Ilbo/AFP/Archiv/Handout)Kim Jong Un (links) und Moon Jae in bei einem Treffen im April. Quelle: Dong-A Ilbo/AFP/Archiv/Handout (Foto: Dong-A Ilbo/AFP/Archiv/Handout)

Kim bekräftigt demnach "festen Willen" zu direktem Gespräch mit Trump

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und Südkoreas Präsident Moon Jae In wollen sich künftig "regelmäßig" zu direkten Gesprächen treffen. Die beiden Staatschefs wollten dadurch den Dialog zwischen den beiden Ländern vertiefen sowie "Weisheit und Anstrengungen zusammenbringen", hieß es am Sonntag in einem Bericht der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA zu dem überraschenden Treffen zwischen Kim und Moon vom Samstag. Kim und Moon seien sich einig, "gemeinsame Anstrengungen für die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel" zu unternehmen.

Mit Blick auf das mögliche Gipfeltreffen zwischen Nordkoreas Machthaber und US-Präsident Donald Trump hieß es in dem KCNA-Bericht, Kim habe in dem Gespräch mit Moon seinen "festen Willen" für das Treffen bekräftigt. Kim habe Moon für dessen Bemühungen für das Zustandekommen des ursprünglich für den 12. Juni angesetzten Gipfels gedankt.

Am Samstag waren Kim und Moon überraschend zum zweiten Mal innerhalb eines Monats zu Gesprächen zusammengekommen. Bei dem Treffen im Grenzgebiet zwischen beiden Staaten sprachen sie nach Angaben des Präsidialamts in Seoul unter anderem "über Wege, ein erfolgreiches Gipfeltreffen zwischen den USA und Nordkorea zu ermöglichen".

Trump hatte das Gipfeltreffen am Donnerstag unter Verweis auf "offene Feindseligkeit" Nordkoreas abgesagt. Nachdem sich das Land trotzdem weiter offen für direkte Gespräche zeigte, änderte Trump erneut den Kurs und erklärte kaum 24 Stunden später, das geplante Gipfeltreffen sei weiter möglich. Ein Team der USA werde wie geplant nach Singapur reisen um alles für den Fall vorzubereiten, dass die Begegnung stattfinde, sagte Trumps Sprecherin Sarah Sanders am Samstag in Washington.


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