23.05.2018, 07:47 Uhr

Nürnberg (AFP) Entscheidung über Verfahren gegen Bamf-Chefin Cordt noch völlig offen

Bamf-Chefin Jutta Cordt. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Bernd Von Jutrczenka (Foto: dpa/AFP/Archiv/Bernd Von Jutrczenka)Bamf-Chefin Jutta Cordt. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Bernd Von Jutrczenka (Foto: dpa/AFP/Archiv/Bernd Von Jutrczenka)

Ermittler prüfen nach Anzeige Verdacht auf Straftat

In der Bremer Asylaffäre ist noch völlig offen, ob ein Ermittlungsverfahren gegen die Präsidentin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), Jutta Cordt, eingeleitet wird. Auf der Grundlage einer Anzeige einer Privatperson werde geprüft, ob ein Verdacht auf eine Straftat bestehe, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth am Mittwoch auf Anfrage. Der Zeitpunkt für eine Entscheidung sei unklar, "wir prüfen natürlich gründlich".

Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft wies damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung zurück, wonach bereits ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt eingeleitet worden sei.

Den Angaben der Sprecherin zufolge ging die Anzeige gegen Cordt und drei weitere führende Bamf-Mitarbeiter bei der Generalstaatsanwaltschaft ein. Diese sei aber nicht zuständig, die Anzeige sei dann an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet worden. Es sei bisher lediglich ein Aktenzeichen angelegt worden, "mehr ist noch nicht passiert", sagte die Sprecherin.


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