05.05.2018, 02:05 Uhr

Moskau (AFP) Russische Opposition ruft zu Protesten gegen Putins erneute Amtseinführung auf

Proteste gegen Sperrung von Messenger-Dienst Telegram am Montag. Quelle: AFP/Archiv/Alexander NEMENOV (Foto: AFP/Archiv/Alexander NEMENOV)Proteste gegen Sperrung von Messenger-Dienst Telegram am Montag. Quelle: AFP/Archiv/Alexander NEMENOV (Foto: AFP/Archiv/Alexander NEMENOV)

Der russische Oppositionsführer Alexej Nawalny hat für Samstag (13.00 Uhr) zu landesweiten Protesten gegen die erneute Amtseinführung von Präsident Wladimir Putin aufgerufen. In Moskau, St. Petersburg und mehreren anderen Städten haben die Behörden die Demonstrationen nicht genehmigt. Beobachter befürchten daher, dass die Polizei die Proteste gewaltsam auflösen könnte. Im Mai 2012 war es bei Massenprotesten gegen Putins Vereidigung für seine dritte Amtszeit zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen, mehr als 400 Menschen wurden festgenommen.

Der russische Oppositionsführer Alexej Nawalny hat für Samstag (13.00 Uhr) zu landesweiten Protesten gegen die erneute Amtseinführung von Präsident Wladimir Putin aufgerufen. In Moskau, St. Petersburg und mehreren anderen Städten haben die Behörden die Demonstrationen nicht genehmigt. Beobachter befürchten daher, dass die Polizei die Proteste gewaltsam auflösen könnte. Im Mai 2012 war es bei Massenprotesten gegen Putins Vereidigung für seine dritte Amtszeit zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen, mehr als 400 Menschen wurden festgenommen.

Putin hatte die Präsidentschaftswahl im März mit mehr als 76 Prozent der Stimmen klar gewonnen - nicht zuletzt weil sein Hauptwidersacher Nawalny von der Wahl ausgeschlossen war. Putin wird am Montag für seine vierte Amtszeit als Präsident vereidigt.


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