04.05.2018, 19:38 Uhr

San Francisco (AFP) Google kündigt mehr Transparenz bei Wahlkampf-Anzeigen an

Buntes Google-Logo. Quelle: AFP/Archiv/Lionel BONAVENTURE (Foto: AFP/Archiv/Lionel BONAVENTURE)Buntes Google-Logo. Quelle: AFP/Archiv/Lionel BONAVENTURE (Foto: AFP/Archiv/Lionel BONAVENTURE)

Auftraggeber sollen sich künftig ausweisen müssen

Der Internetriese Google will für mehr Transparenz bei politischen Werbeanzeigen sorgen. Die Auftraggeber für Wahlkampf-Anzeigen in den USA müssten künftig ein Dokument präsentieren, das sie als rechtmäßige Bewohner des Landes ausweise, kündigte Google-Vizechef Kent Walker am Freitag an. Aus der Anzeige selbst müsse dann hervorgehen, wer dafür bezahlt habe.

Mit der Neuregelung will der Konzern Wählermanipulationen und die Verbreitung von Falschinformationen verringern. Walker kündigte weitere Schritte an: Noch in diesem Jahr wolle Google in einem Bericht darlegen, wer Wahlkampfanzeigen auf der Plattform kauft und wieviel dafür bezahlt wird.

Mit der Neuregelung folgt Google vergleichbaren Schritten des sozialen Netzwerks Facebook. Dort dürfen politische Werbeanzeigen seit dem vergangenem Jahr nur noch von autorisierten Auftraggebern geschaltet werden.


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