26.04.2018, 14:42 Uhr

Washington (AFP) USA wollen Zoll-Ausnahme für EU bei "Zugeständnissen" verlängern

Der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Larry Kudlow. Quelle: AFP/MANDEL NGAN (Foto: AFP/MANDEL NGAN)Der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Larry Kudlow. Quelle: AFP/MANDEL NGAN (Foto: AFP/MANDEL NGAN)

Trump-Berater nennt Zölle auf US-Autoimporte als Beispiel

Die USA sind unter Bedingungen bereit, die derzeit für die EU geltende Befreiung von den Strafzöllen auf Stahl und Aluminium zu verlängern. Der oberste Wirtschaftsberater im Weißen Haus, Larry Kudlow, sagte am Donnerstag im TV-Sender CNBC, seine Regierung wolle "Zugeständnisse" der Europäer sehen, etwa bei deren Zöllen auf Auto-Importe.

Die derzeitige Ausnahmeregelung für die Staaten der Europäischen Union läuft am kommenden Dienstag aus. Damit sie weiterhin gelten könne, sei es "sehr wichtig, dass einige unserer Freunde hinsichtlich der Handelspraktiken, Zölle und Steuern einige Zugeständnisse machen", sagte Kudlow.

Als Beispiel nannte er die "gleiche Behandlung von Automobilen". Die US-Regierung beklagt, dass die Zölle auf US-Autoimporte in der EU deutlich höher seien als umgekehrt.

Am Freitag ist Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu Besuch im Weißen Haus, um mit Präsident Donald Trump über die Handelsstreitigkeiten zu sprechen. Sie waren auch Thema des dreitägigen Staatsbesuchs des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in den USA, der am Mittwoch zuende ging.


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