17.04.2018, 20:58 Uhr

Palm Beach (AFP) Trump: Süd- und Nordkorea sollen über Beendigung des Kriegszustands sprechen

Trump und Abe in Florida. Quelle: AFP/MANDEL NGAN (Foto: AFP/MANDEL NGAN)Trump und Abe in Florida. Quelle: AFP/MANDEL NGAN (Foto: AFP/MANDEL NGAN)

US-Präsident empfängt Japans Regierungschef Abe in Florida

Nord- und Südkorea sollen nach dem Willen von US-Präsident Donald Trump über eine Beendigung des Kriegszustands verhandeln. Seoul und Pjöngjang hätten dabei seinen "Segen", sagte Trump am Dienstag am Rande eines Treffens mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe in Mar-a-Lago. Die beiden Länder hatten in den fünfziger Jahren lediglich ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen, daher befinden sie sich offiziell noch im Kriegszustand.

Die Äußerungen Trumps könnten darauf hindeuten, dass Südkoreas Präsident Moon Jae In und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un bei ihrem Gipfel in zehn Tagen über ein Friedensabkommen zwischen beiden Ländern verhandeln könnten.

Trump bekräftigte vor Journalisten in seinem Anwesen im US-Bundesstaat Florida, er wolle Kim "Anfang Juni oder davor" zu einem Gipfel treffen. Dazu seien fünf Orte im Gespräch, die Trump aber nicht nannte. Die Einladung zu dem Gipfel war Anfang März von Kim ausgegangen und von einem südkoreanischen Regierungsvertreter an Trump übermittelt worden.

"Es gibt eine große Chance, ein Weltproblem zu lösen", sagte Trump mit Blick auf den Atom- und Raketenstreit Pjöngjangs mit dem Westen. Es habe bereits hochrangige Gespräche mit Nordkorea gegeben.


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