16.04.2018, 02:18 Uhr

Luxemburg (AFP) EU-Außenminister tagen nach Raketenangriffen auf Syrien

Bundesaußenminister Heiko Maas am Freitag in Brüssel. Quelle: AFP/Archiv/JOHN THYS (Foto: AFP/Archiv/JOHN THYS)Bundesaußenminister Heiko Maas am Freitag in Brüssel. Quelle: AFP/Archiv/JOHN THYS (Foto: AFP/Archiv/JOHN THYS)

Die EU-Außenminister beraten nach den Raketenangriffen auf Syrien am Montag in Luxemburg über das weitere Vorgehen in dem Konflikt (09.30 Uhr). Die EU hatte sich am Wochenende hinter die Angriffe der USA, Frankreichs und Großbritanniens gegen mutmaßliche Chemiewaffen-Einrichtungen der syrischen Regierung gestellt. Die Minister werden voraussichtlich mit weiteren Sanktionen drohen, sollte Damaskus erneut Chemiewaffen einsetzen.

Die EU-Außenminister beraten nach den Raketenangriffen auf Syrien am Montag in Luxemburg über das weitere Vorgehen in dem Konflikt (09.30 Uhr). Die EU hatte sich am Wochenende hinter die Angriffe der USA, Frankreichs und Großbritanniens gegen mutmaßliche Chemiewaffen-Einrichtungen der syrischen Regierung gestellt. Die Minister werden voraussichtlich mit weiteren Sanktionen drohen, sollte Damaskus erneut Chemiewaffen einsetzen.

In Den Haag tagen am Montag zudem die Experten der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) wegen des mutmaßlichen Chemiewaffen-Angriffs auf die Stadt Duma in Syrien (10.00 Uhr). Eine internationale Syrien-Konferenz kommende Woche in Brüssel soll darüber hinaus genutzt werden, um eine politische Lösung für den Konflikt voranzubringen. Weitere Themen des Außenminister-Treffens sind die extrem angespannten Beziehungen zu Russland und das Iran-Atomabkommen, dessen Aufkündigung durch US-Präsident Donald Trump die EU verhindern will.


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