14.04.2018, 02:34 Uhr

Damaskus (AFP) Experten ermitteln zu mutmaßlichem Chemiewaffenangriff im syrischen Duma

OPCW-Zentrale in Den Haag. Quelle: ANP/AFP/Archiv/Lex van Lieshout (Foto: ANP/AFP/Archiv/Lex van Lieshout)OPCW-Zentrale in Den Haag. Quelle: ANP/AFP/Archiv/Lex van Lieshout (Foto: ANP/AFP/Archiv/Lex van Lieshout)

Experten der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) sollen am Samstag in Syrien mit den Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff auf die Stadt Duma beginnen. Bei dem Angriff am vergangenen Samstag wurden örtlichen Ärzten und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge mehr als 40 Menschen getötet. Die Ermittler können Proben nehmen, Verletzte, Zeugen und medizinisches Personal befragen sowie an Autopsien teilnehmen.

Experten der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) sollen am Samstag in Syrien mit den Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff auf die Stadt Duma beginnen. Bei dem Angriff am vergangenen Samstag wurden örtlichen Ärzten und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge mehr als 40 Menschen getötet. Die Ermittler können Proben nehmen, Verletzte, Zeugen und medizinisches Personal befragen sowie an Autopsien teilnehmen.

Die USA und ihre westlichen Verbündeten machen für den Angriff Syrien und Russland verantwortlich. Die Regierung in Damaskus und ihre Verbündeten Russland und Iran bestreiten den Einsatz von Chemiewaffen. Die russische Armee beschuldigte am Freitag Großbritannien der "direkten Beteiligung" an der "Organisation dieser Provokation in Ost-Ghuta". London habe bei der Inszenierung des mutmaßlichen Giftgasangriffs "starken Druck" auf die syrische Zivilschutzorganisation der Weißhelme ausgeübt.


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