12.04.2018, 10:38 Uhr

Berlin (AFP) Zahl der Asylbewerber bleibt rückläufig

Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Christoph Schmidt (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Christoph Schmidt)Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Christoph Schmidt (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Christoph Schmidt)

Im März 10.717 Neuankömmlinge registriert

Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland bleibt rückläufig. Im März wurden 10.717 neu angekommene Flüchtlinge registriert, wie das Bundesinnenministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte. Dies waren demnach 28,4 Prozent weniger als im März des Vorjahrs und auch weniger als im Januar und Februar. Insgesamt kamen im ersten Vierteljahr 39.884 Asylbewerber neu nach Deutschland, 7365 oder 15,6 Prozent weniger als im ersten Quartal 2017.

Hauptherkunftsland der Neuankömmlinge bleibt Syrien, von wo 2011 Menschen im März Deutschland erreichten. Einen sprunghaften Anstieg gab es bei Asylbewerbern aus Eritrea, das nun bei den Herkunftsländern an zweiter Stelle liegt. Aus dem afrikanischen Staat kamen 1015 Menschen, nach 360 im Februar und 297 im Januar. Auf dem dritten Platz liegt der Irak, gefolgt von Nigeria, Afghanistan und dem Iran.

Seit dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise mit rund 890.000 Flüchtlingen im Jahr 2015 gingen die Zahlen kontinuierlich zurück. Der Koalitionsvertrag von Union und SPD sieht vor, dass ein Korridor von 180.000 bis 220.000 Flüchtlingen pro Jahr nicht überschritten werden soll.


0 Kommentare