12.04.2018, 08:35 Uhr

Den Haag (AFP) Organisation für Verbot von Chemiewaffen kündigt Erklärung zu Fall Skripal an

Julia Skripal. Quelle: FACEBOOK PAGE OF YULIA SKRIPAL/AFP/Archiv/- (Foto: FACEBOOK PAGE OF YULIA SKRIPAL/AFP/Archiv/-)Julia Skripal. Quelle: FACEBOOK PAGE OF YULIA SKRIPAL/AFP/Archiv/- (Foto: FACEBOOK PAGE OF YULIA SKRIPAL/AFP/Archiv/-)

London hatte OPCW-Experten zu Ermittlungen hinzugezogen

Die zum Fall des vergifteten Ex-Doppelagenten Sergej Skripal ermittelnde Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat für 13.00 Uhr eine Erklärung angekündigt. Die britische Regierung hatte die internationalen Chemiewaffenexperten der OPCW gebeten, in dem Fall zu ermitteln.

Die OPCW-Experten untersuchten Blutproben von Skripal und dessen Tochter Julia. Sie waren am 4. März im englischen Salisbury vergiftet worden.

Die britische Regierung macht Moskau für den Giftanschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten verantwortlich; Russland weist jede Verantwortung zurück.

Die britischen Behörden gehen davon aus, dass bei der Tat ein Nervengift der Nowitschok-Gruppe aus sowjetischer Produktion zum Einsatz kam. Der Fall führte zu einer schweren diplomatischen Krise zwischen den führenden westlichen Staaten und Russland.


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