12.04.2018, 02:31 Uhr

Auschwitz (AFP) Duda und Rivlin nehmen an "Marsch der Lebenden" in Auschwitz teil

Eingang zum früheren KZ Auschwitz. Quelle: AFP/Archiv/JANEK SKARZYNSKI (Foto: AFP/Archiv/JANEK SKARZYNSKI)Eingang zum früheren KZ Auschwitz. Quelle: AFP/Archiv/JANEK SKARZYNSKI (Foto: AFP/Archiv/JANEK SKARZYNSKI)

Mit einem "Marsch der Lebenden" wollen tausende Juden am Donnerstag (11.00 Uhr) im früheren nationalsozialistischen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau an die Opfer des Holocaust erinnern. An der Gedenkzeremonie nehmen auch Polens Präsident Andrzej Duda und Israels Staatschef Reuven Rivlin teil. Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind seit Monaten angespannt. Grund ist das Holocaust-Gesetz der nationalkonservativen Regierung in Warschau.

Mit einem "Marsch der Lebenden" wollen tausende Juden am Donnerstag (11.00 Uhr) im früheren nationalsozialistischen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau an die Opfer des Holocaust erinnern. An der Gedenkzeremonie nehmen auch Polens Präsident Andrzej Duda und Israels Staatschef Reuven Rivlin teil. Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind seit Monaten angespannt. Grund ist das Holocaust-Gesetz der nationalkonservativen Regierung in Warschau.

Das Gesetz der Regierung in Warschau stellt es unter anderem unter Strafe, wenn der "polnischen Nation oder dem polnischen Staat" eine Mitschuld an den Nazi-Verbrechen gegeben wird. Die israelische Regierung sieht in dem Gesetz einen Versuch, die individuellen Verbrechen von Polen an Juden im Zweiten Weltkrieg zu verschleiern.


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