09.04.2018, 08:12 Uhr

Köln (AFP) NRW-Innenminister hat keine Befürchtungen wegen Sicherheit des Katholikentags

Tatort in Münster. Quelle: dpa/AFP/Guido Kirchner (Foto: dpa/AFP/Guido Kirchner)Tatort in Münster. Quelle: dpa/AFP/Guido Kirchner (Foto: dpa/AFP/Guido Kirchner)

Großveranstaltung findet im Mai in Münster statt

Nach der Amokfahrt von Münster hat der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) Befürchtungen um die Sicherheit des am 9. Mai in der Stadt beginnenden Deutschen Katholikentags zurückgewiesen. Es gebe für derartige Veranstaltungen "ein sehr ausgetüfteltes, präzise vorbereitetes Sicherheitskonzept", sagte Reul am Montag im Deutschlandfunk. Er sei sich zudem sicher, dass die Organisatoren das Konzept nun noch einmal genau prüften.

"Mein Eindruck ist, das ist ein gutes Konzept - und ich bin ganz sicher, dass die örtlichen Sicherheitsbehörden das jetzt noch mal sich genau anschauen", betonte Reul. Gegebenenfalls werde dann "an der einen oder anderen Stelle" noch einmal nachjustiert.

In Münster war am Samstagnachmittag ein 48-Jähriger mit seinem Auto in eine Restaurantterrasse gerast. Eine 51-jährige Frau und ein 65-jähriger Mann wurden getötet. Der Täter erschoss sich im Fahrzeug. Etwa 20 Menschen wurden bei der Tat verletzt, einige davon lebensgefährlich. Hinweise auf ein politisches Motiv gibt es bisher nicht, vielmehr wird von Suizidabsichten ausgegangen.


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