22.03.2018, 08:54 Uhr

Berlin (AFP) Warnstreiks im öffentlichen Dienst in fünf Bundesländern

Jogger läuft an Bussen in Mainz vorbei. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Andreas Arnold (Foto: dpa/AFP/Archiv/Andreas Arnold)Jogger läuft an Bussen in Mainz vorbei. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Andreas Arnold (Foto: dpa/AFP/Archiv/Andreas Arnold)

Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Rheinland-Pfalz und Saarland bestreikt

Die Warnstreiks im Tarifkonflikt bei Bund und Kommunen sind am Donnerstag fortgesetzt worden. Betroffen waren insbesondere die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Rheinland-Pfalz und das Saarland, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. In zahlreichen Ämtern, Kitas und Bädern sowie im Nahverkehr wurde der Betrieb eingeschränkt. Außerdem waren zahlreiche Kundgebungen geplant.

Die Gewerkschaft Verdi fordert für die rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Gleichzeitig sollen die Vergütungen für Auszubildende und Praktikanten um 100 Euro pro Monat erhöht werden. Zudem verlangt Verdi, Auszubildende nach einem erfolgreichen Abschluss verpflichtend zu übernehmen.


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