21.03.2018, 07:45 Uhr

Hamburg (AFP) Neue Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Hamburg und Nordrhein-Westfalen

Warnstreiks im öffentlichen Dienst gegen weiter. Quelle: dpa/AFP/Oliver Berg (Foto: dpa/AFP/Oliver Berg)Warnstreiks im öffentlichen Dienst gegen weiter. Quelle: dpa/AFP/Oliver Berg (Foto: dpa/AFP/Oliver Berg)

Beeinträchtigungen im Nahverkehr in Köln und Düsseldorf erwartet

Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen haben die Gewerkschaften am Mittwoch ihre Warnstreiks fortgesetzt. Schwerpunkte waren nach Angaben von Verdi Nordrhein-Westfalen und Hamburg. Einem Sprecher in der Hansestadt zufolge versammelten sich am Morgen unter anderem Mitarbeiter der Stadtreinigung und der Hafenbehörde Hamburg Port Authority zu einer Kundgebung.

In Hamburg sollten ferner Kindertagesstätten, Büchereien und Theater von den Arbeitsniederlegungen betroffen sein. In Nordrhein-Westfalen waren erneut massive Warnstreiks angekündigt. Insbesondere sollte laut Verdi der Nahverkehr in den beiden Städten Köln und Düsseldorf betroffen sein.

In Nordrhein-Westfalen hatten sich bereits am Dienstag rund 26.000 Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt. Es gab Ausfälle im Nahverkehr in etliche Städten im ganzen Land. Aktionen gab es aber auch in anderen Bundesländern.

Die Verhandlungen für die 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Diensts von Bund und Kommunen sollen am 15. und 16. April in dritter Runde fortgesetzt werden. Die Gewerkschaften fordern ein Gehaltsplus von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro monatlich mehr. In den ersten beiden Runden hatten die Arbeitgeber kein Angebot gemacht.


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