17.03.2018, 19:22 Uhr

Stockholm (AFP) Gespräche zwischen Schweden und Nordkorea ohne greifbares Ergebnis beendet

Nordkoreas Außenminister Ri in Stockholm. Quelle: TT News Agency/AFP/Vilhelm STOKSTAD (Foto: TT News Agency/AFP/Vilhelm STOKSTAD)Nordkoreas Außenminister Ri in Stockholm. Quelle: TT News Agency/AFP/Vilhelm STOKSTAD (Foto: TT News Agency/AFP/Vilhelm STOKSTAD)

Keine Neuigkeiten zu Gipfeltreffen zwischen Kim und Trump

Die dreitägigen Gespräche über den Nordkorea-Konflikt in Schweden sind ohne greifbare Ergebnisse beendet worden. Das schwedische Außenministerium teilte am Samstag mit, die Beratungen hätten sich auf die Sicherheitslage auf der koreanischen Halbinsel konzentriert. Es sei über eine "friedliche Lösung des Konflikts gesprochen" worden.

Weitere Themen seien die humanitäre Lage in Nordkorea und die Sanktionen gegen Pjöngjang gewesen. Zu möglichen Fortschritten im Hinblick auf ein Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un äußerte sich Stockholm nicht.

Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho, der am Donnerstag nach Schweden gereist war, traf sich am Samstag erneut mit seiner schwedischen Kollegin Margot Wallström und Regierungschef Stefan Löfven. Ri äußerte sich wie schon in den Tagen zuvor nicht zu den Gesprächen.

Schweden ist derzeit nicht-ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat und hatte sich als Vermittler in den Nordkorea-Konflikt eingeschaltet. Schweden war das erste westliche Land, das 1975 eine Botschaft in Nordkorea eröffnete. Diese vertritt in Pjöngjang auch die diplomatischen Interessen der USA, Kanadas und Australiens und spielt eine wichtige Rolle bei der Anbahnung diplomatischer Kontakte.

Trump und Kim hatten in der vergangenen Woche dem Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm eine spektakuläre Wendung gegeben, indem sie sich zu einem Gipfeltreffen bereit erklärten. Dieses soll spätestens Ende Mai stattfinden, Zeitpunkt und Ort sind aber noch unklar.


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