16.03.2018, 03:36 Uhr

Berlin (AFP) Gesetz zur verlängerten Aussetzung des Familiennachzugs tritt in Kraft

Gesetz zur verlängerten Aussetzung des Familiennachzugs tritt in Kraft. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Swen Pförtner (Foto: dpa/AFP/Archiv/Swen Pförtner)Gesetz zur verlängerten Aussetzung des Familiennachzugs tritt in Kraft. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Swen Pförtner (Foto: dpa/AFP/Archiv/Swen Pförtner)

Das Gesetz zur verlängerten Aussetzung des Familiennachzugs für manche Flüchtlinge tritt am Freitag in Kraft. Damit ist es Flüchtlingen mit dem eingeschränkten subsidiären Schutzstatus weiterhin nicht möglich, Angehörige nach Deutschland zu holen. Das betrifft viele Menschen aus den Konfliktstaaten Syrien und Irak. Der Familiennachzug für subsidiär Geschützte war vor zwei Jahren ausgesetzt worden.

Das Gesetz zur verlängerten Aussetzung des Familiennachzugs für manche Flüchtlinge tritt am Freitag in Kraft. Damit ist es Flüchtlingen mit dem eingeschränkten subsidiären Schutzstatus weiterhin nicht möglich, Angehörige nach Deutschland zu holen. Das betrifft viele Menschen aus den Konfliktstaaten Syrien und Irak. Der Familiennachzug für subsidiär Geschützte war vor zwei Jahren ausgesetzt worden.

Kritiker sehen darin ein Hindernis für die Integration, wenn bereits in Deutschland lebende Betroffene Eltern oder Kinder nicht nachholen dürfen. Im Zuge ihrer Gespräche über eine Regierungsbildung mit der Union hatte die SPD auf eine Wiedereinführung des Familiennachzugs bestanden. Der ausgehandelte Kompromiss sieht vor, den Nachzug bis Ende Juli weiterhin auszusetzen. Ab August sollen dann monatlich 1000 Angehörige nachkommen können. Hinzu kommen sollen Härtefälle.


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