01.03.2018, 03:34 Uhr

Hamburg (AFP) Urteil im Prozess um islamistischen Messerangriff von Hamburg erwartet

Polizisten am Tatort. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Markus Scholz (Foto: dpa/AFP/Archiv/Markus Scholz)Polizisten am Tatort. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Markus Scholz (Foto: dpa/AFP/Archiv/Markus Scholz)

Im Mordprozess um den tödlichen islamistischen Messerangriff in einem Hamburger Supermarkt soll am Donnerstag (09.00 Uhr) das Urteil verkündet werden. Die Anklage fordert für den geständigen 27-jährigen Beschuldigten Ahmad A. eine lebenslange Haftstrafe und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld. Dies würde eine mögliche vorzeitige Haftentlassung erheblich erschweren. Die Verteidigung regte im Prozess an, diesen Punkt zu überdenken, nannte ansonsten aber keine konkrete Strafmaßforderung.

Im Mordprozess um den tödlichen islamistischen Messerangriff in einem Hamburger Supermarkt soll am Donnerstag (09.00 Uhr) das Urteil verkündet werden. Die Anklage fordert für den geständigen 27-jährigen Beschuldigten Ahmad A. eine lebenslange Haftstrafe und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld. Dies würde eine mögliche vorzeitige Haftentlassung erheblich erschweren. Die Verteidigung regte im Prozess an, diesen Punkt zu überdenken, nannte ansonsten aber keine konkrete Strafmaßforderung.

A. hatte am 28. Juli 2017 in und vor einem Supermarkt im Stadtteil Barmbek auf Kunden und Passanten eingestochen. Ein Mann starb, sechs Menschen wurden verletzt. Der abgelehnte Asylbewerber aus den Palästinensergebieten sagte aus, dass seine Tat ein Beitrag zum weltweiten Dschihad sein sollte.


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